"Das schönste Wort in jeder Sprache ist der eigene Name!" ...
insbesondere, wenn er von einem Gesprächspartner schon bei der Begrüßung
verwendet wird! - Dies erleichtert die persönliche / emotionale Beziehung
zwischen den Gesprächspartnern. - Eine gute persönliche Beziehung kann im
Geschäftsleben wichtiger sein, als die besseren Konditionen eines
unsympathischen Mitbewerbers!
Machen Sie sich
deshalb bewusst, dass Ihnen die Namen wichtiger GesprächspartnerInnen
'am Herzen' liegen! Eine solche innere Einstimmung beeinflusst positiv
auch die unbewussten Aktivitäten Ihres
Gehirns: Wichtiges wird dann automatisch als wichtig markiert, Unwichtiges weiterhin
als unnötiger Ballast ignoriert.
Auch wenn Sie diesen und die nachfolgenden Tipps anwenden,
wird es hin und wieder vorkommen, dass Sie sich in bei unerwarteten
Begegnung dennoch nicht sofort an den Namen Ihres Gegenübers erinnern
werden. Da Sie künftig jedoch viel häufiger auf Ihr Namensgedächtnis stolz
sein können, werden Sie auch im Falle eines gelegentlichen 'Aussetzers'
souverän und gelassen bleiben können! Diese Gelassenheit wird Ihnen auf
jeden Fall mehr nutzen, als der Stress, den Sie sich vielleicht bislang in
solchen Situationen selbst gemacht hatten und sich nun erst recht nicht mehr
an den Namen erinnern konnten: "Stress macht dumm!"
Tipps zum Einprägen:
Bemühen Sie
sich darum, den Namen Ihrer neuen Gesprächspartnerin / Ihres neuen
Gesprächspartners zunächst überhaupt richtig zu
hören! Fragen Sie am besten sofort nach, ob Sie ihn richtig verstanden haben:
"Habe ich richtig verstanden: 'Frau Lisetti'?" - Sofern Sie den
Namen nicht einmal richtig
wahrgenommen hatten, können Sie ihn Ihrem Gedächtnis auch nicht zur Speicherung
anbieten!
Nachdem Sie
den Namen gehört haben, überlegen Sie möglichst sofort, wie Sie sich
diesen Namen einprägen könnten. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten, zum Beispiel fragen Sie
einfach: "Frau Lisetti? - Woher kommt dieser Name? Wie kann ich mir
diesen Namen einprägen?" - Eine alternative Möglichkeit wäre es, wenn Sie sich
bewusst werden, dass Ihr neuer Gesprächspartner genauso heißt wie zum Beispiel einer
Ihrer Nachbarn. - Ein paar weitere Details
hierzu finden Sie auf meiner Audio-CD: "Gedächtnistraining
einfach so nebenbei."
Verknüpfen Sie
möglichst umgehend den Namen Ihrer Gesprächspartnerin / Ihres Gesprächspartners mit
ihrem / seinem
Gesamt-Erscheinungsbild oder mit einem 'markanten Punkt', zum Beispiel ihres / seines Gesichtes,
ihrer / seiner Kleidung oder mit einem interessanten 'Hintergrund'-Detail'.
Ein solches 'Hintergrund'-Detail' könnte zum Beispiel sein: das
Hobby, der Beruf, der Wohnort, von dem der Gesprächspartner Ihnen erzählte
hatte.
Selbst die Verknüpfung mit einem Detail der Kleidung(!), die Ihr
Gesprächspartner zwar heute trägt, aber wahrscheinlich nicht auch beim nächsten
Zusammentreffen tragen wird, ist hilfreich: So können Sie zumindest bei diesem
ersten Treffen das Kleidungs-Detail zum Einprägen und zur Erinnerung nutzen! Im
Laufe des Gespräches wird Ihnen der Gesprächspartner wahrscheinlich insgesamt
noch vertrauter, so dass Sie sich auch noch etwas später gut an ihn erinnern
werden, zum Beispiel in der Art: "Das war doch der Herr mit der auffällig gepunkteten
Krawatte." ... und über diese Krawatte können Sie dann auch seinen Namen
'rekonstruieren'.
Nutzen Sie im Gespräch mit der / dem neuen Bekannten möglichst häufig
ihren / seinen Namen, so
dass Ihnen der Klang des Namens geläufig wird - auch wenn es sich zum Beispiel um einen
vertraut deutsch klingenden Namen, wie zum Beispiel 'Austermann', handelt.
Tipp, um die eingeprägten Namen jederzeit aus Ihrer
Erinnerung abrufbereit zu halten:
Wenn es Ihnen
wirklich wichtig ist, den Namen Ihrer GesprächspartnerInnen für
lange Zeit in Erinnerung zu behalten und auch bei
unerwarteten Begegnungen zuverlässig aus Ihrer Erinnerung abrufen zu können,
dann werden Sie auch bereit sein, etwas Zusätzliches zu tun.
Grundsätzlich gilt nämlich, dass das Gedächtnis diejenigen
Informationen allmählich 'verstauben' lässt, die längere Zeit nicht
genutzt wurden. Das gilt insbesondere für Namen, nicht jedoch
zum Beispiel für eingeübte Bewegungsabläufe (Schwimmen,
Fahrrad fahren).
Für die dauernde Abrufbarkeit von Namen (und zum Beispiel
auch von Fachbegriffen) brauchen Sie eine bestimmte Menge von
Wiederholungen. Als 'Wiederholung' von Namen könnten Sie
unerwartete Begegnungen simulieren!
Zum Simulieren von 'unerwarteten Begegnungen' könnten Sie die
MemoCard-Technik, und zwar in Form von 'Namenskarten' nutzen.
Muster solcher 'Namenskarten':
Bitte
gehen Sie mit der Maus über die Grafik, um die
Karte zu 'drehen'.
Solche Namenskarten können Sie mit Hilfe von memoCARD erstellen und dann in drei verschiedenen Arten verwenden:
als
ausgedruckte Karte
und/oder innerhalb der
virtuellen Lernbox
und/oder als Grafik auf einem geeigneten
MediaPlayer,
zum Beispiel SmartPhone, digitaler Fotorahmen, MP3-Player,
Navigationsgerät, PC-Monitor, ...
Die auf den Rückseiten der obigen
drei Karten sichtbaren
Links sind auf dieser Website nicht aktiv; innerhalb der Software
memoCARD funktionieren sie selbstverständlich ...
ergänzende Tipps:
Sie können
Ihreeigenen 'Namenskarten' sogar mit der
kostenfreien
Prüf-Version von memoCARD erstellen; bitte beachten Sie jedoch
die maximale Kapazität von 40 Karten.
Sie können
mit der kostenfreien
Prüf-Version von memoCARD sogar
mehrere Serien fertiger 'Namenskarten' (s. die drei obigen
Muster) nutzen, um zunächst
einmal zu testen, wie Sie mit diesem Lern-Verfahren zurecht kommen.
Darüber hinaus würden Sie mit diesen Karten von 'Prominenten' Ihr
Namensgedächtnis ganz generell stimulieren.
Ihre
eigenen Namenkarten könnten anders gestaltet sein: Auf die
Vorderseite notieren Sie ein paar Stichworte zur jeweiligen Person,
die für Sie persönlich zur Identifizierung dieser Person
erforderlich sind.
Auf die Rückseite schreiben Sie ihren Namen und
ggf. einen Hinweis, über welche 'Eselbrücke' / 'Einprägungs- und
Erinnerungshilfe' Sie deren Namen 'rekonstruieren' können.
Bei den folgenden drei Mustern sind die
Beschreibungen auf der Vorderseite ausformuliert; bei Ihren
eigenen Karten werden Ihnen Schlagworte reichen. - Die Rückseiten
Ihrer Karten sollten jedoch auch ein Stichwort zur Merkhilfe
enthalten.
Bitte
gehen Sie mit der Maus über die Grafik, um die
Karte zu 'drehen'.
memoCARD
bietet darüber hinaus eine weitere Funktion, die Ihnen hilft, Ihr
Namensgedächtnis zu stärken: Beim Start des Programms wird Ihnen
jeweils eine (oder, sofern Sie es
wünschen: mehrere) der Karten 'Merk-würdiges' gezeigt; deren Inhalte
können Sie selbstverständlich selber bestimmen. So könnten Sie zum
Beispiel Kartentexte der folgenden Art anlegen:
Um dieses Fenster zu nutzen, öffnen Sie die vierte
Registerkarten ('Einstellungen'), wählen die entsprechende Liste aus
(hier: 'Namen') und ...
... machen Ihre Eintragungen:
===
Sofern Ihnen diese Ideen gefallen, dann laden Sie doch
zunächst die kostenfreie Prüf-Version von memoCARD auf Ihren
PC und spielen Sie selbst ein wenig damit herum (Download-Infos).
Die Lizenz zur Lite-Version von memoCARD können Sie für nur
19,00 EUR erwerben; die
Voll-Version kostet 98,00 EUR. - Bitte beachten Sie auch das umfassende und
Preis reduzierte StarterSet (nur 123,34 EUR).
Viele weitere Muster von MemoCards, die Ihnen zeigen,
welche Inhalte Sie mit Hilfe der
Software memoCARD angelegen können:
Lernkartei
Vorstellung meines
Buches
"Gedächtnistraining in Frage & Antwort - Weshalb kreatives Lerndenken
besser ist als Pauken" sowie meiner
Audio-CD
"Gedächtnistraining einfach so nebenbei - Lern-Denken auf vergnügliche
Art" - eine Website ausschließlich, aber sehr vielfältig zum Thema 'Gedächtnistraining'
Wenn es Ihnen wirklich ernst damit ist, Ihr Namensgedächtnis
nachhaltig zu verbessern, dann nehmen Sie am speziellen Training 'memoPowerNamensTag' teil
(nur firmeninterne Veranstaltungen):eintägiges Seminar 'Namensgedächtnistraining'
* * *
In der nächsten Ausgabe lesen Sie den Lerntipp zur
Fragestellung: