Lassen Sie sich von der virtuellen Lernkartei / Lernbox faszinieren: Lernen und Begeisterung ...

LernTipp 02

 

in Verbindung mit der Lernkarten- / Lernkartei-Idee

 
 

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memoCARD

So macht das Spielen mit memo..*-Karten nicht nur Spaß,

sondern fördert gleichzeitig die Lese-Fähigkeit Ihres Kindes.

* Die betreffende Bezeichnung ist geschützt; deshalb kann ich sie hier nur andeuten.

 

(Falls Sie sich den vorherigen LernTipp noch einmal anschauen wollen: LernTipp 01)

 

 

Nachdem meine beiden Söhne in die Schule gekommen waren, hatte ich meine bisherige Meinung über die 'leichte Arbeit' von Grundschul-LehrerINNEn gründlich revidiert: Den zum Teil zappeligen, verspielten Kindern das Lesen und das Schreiben beizubringen, halte ich inzwischen für eine großartige Leistung; sie ist sicherlich mit der Leistung von Gymnasial-LehrerINNEn vergleichbar.

 

Ich erinnere mich auch noch genau, mit welcher Anstrengung und Sorgfalt meine Söhne damals zum Beispiel das große 'A' geschrieben / 'gemalt' hatten.

 

Einschub zum Stichwort 'Legasthenie':

Falls Ihre Tochter / Ihr Sohn in der 1. / 2. Klasse offensichtlich besondere Schwierigkeiten beim Lesen und beim Schreiben haben sollte, verzweifeln Sie nicht. Versuchen Sie statt dessen, möglichst früh herauszufinden, ob Legasthenie die Ursache sein könnte.

Als mein Sohn diese Schwierigkeiten hatte und ich mich damals zaghaft bei seiner damaligen Klassenlehrerin nach 'Legasthenie' erkundigte, antwortete sie mir sinngemäß: "Legasthenie ist nur ein Fremdwort für Faulheit." Leider hatte ich diese Antwort als Bestätigung für meine eigene Vermutung angesehen. - Glücklicherweise ging die betreffende Lehrerin bald darauf in die Mutterschaftszeit, und eine Referendarin hatte sie anschließend ersetzt. - Zum Ende der Grundschulzeit erhielt mein Sohn von dieser Referendarin folgendes aufmunternde Brieflein:

 

 

In der 5. Klasse war das Lesen- / Schreiben-Problem meines Sohnes noch immer nicht behoben: In den typischen Diktaten mit etwa 80 Wörtern hatte mein Sohn jedes Mal um die 20 Fehler.

Nachdem verschiedene andere Unterstützungsversuche nicht erfolgreich waren, habe ich unter anderem (leider) mit ihm ein und das selbe Diktat acht oder gar zehn mal geübt. Obwohl ich anschließend jeweils die richtigen Wörter in grün markierte und zählte: An der Fehlerzahl änderte sich kaum etwas, lediglich die betroffenen Wörter änderten sich. Mein Sohn fühlte sich mit diesen Zwangsdiktaten gequält, aber ich hatte nun endlich eine neue Blickweise: Danach habe ich nach anderen Unterstützungsmöglichkeiten gesucht ....

 

zwei Tipps an ähnlich betroffene Eltern:

  • Lesen Sie das Buch "Legasthenie als Talentsignal". Dieses Buch hatte mich 'entspannt' und stärkte bei mir die Wahrnehmung für die besonderen Fähigkeiten meines Sohnes: Basteln, Technik im weiteren Sinn. - Bereits mit 14 Jahren hatte mein Sohn sein Taschengeld mit der Erstellung gewerblicher Webseiten aufgebessert ... (Die Gewerbe-Eintragung für ihn musste damals auf meinen Namen gemacht werden ...)
     

  • Bemühen Sie sich um eine eine professionelle Therapie - notfalls auch außerhalb der Schule. Die externe Therapie hatte bei meinem Sohn 2,5 Jahre gedauert.

Mein Sohn ist inzwischen 22 Jahre alt; seine heutige Rechtschreibfehlerhäufigkeit schätze ich als normal ein.

 

 

Tipp, Variante 1,

wie Sie das Lesen-Lernen Ihres Kindes - einfach so nebenbei - fördern könnten (memo-Spiel)

 

Drucken Sie die folgende PDF (mit 39 Karten-Bildern / Bilder-Karten) in zwei Exemplaren auf Karton (Größe DIN A4) und schneiden Sie die einzelnen Karten auseinander; die Karten haben etwa die Größe von DIN A7.

 

Bitte klicken sie, um diese PDF zu laden und ausdrucken zu können.

 

 

Im Original sind die Karten etwa DIN A7 groß, haben also etwa die Größe einer halben Postkarte:

 

 

Sie erhalten auf diese Weise Ihr eigenes memo..-Spiel. - Es besteht eine gewisse Hoffnung, dass sich Ihr Kind nicht nur die Bilder anschaut, sondern auch die Wörter ...

 

 

 

Tipp, Variante 1 B (memo-Spiel)

 

Sofern sich Ihr Kind bei dieser Art von memo..-Spiel unterfordert fühlen sollte, dann fragen Sie nach, ob Sie den Schwierigkeitsgrad erhöhen dürfen.

 

Drucken Sie die folgende PDF (mit 39 Karten-Wörtern / Wörter-Karten - ohne die Bilder) in einem Exemplar auf Karton (Größe DIN A4) und schneiden Sie die einzelnen Karten auseinander; die Karten haben etwa die Größe von DIN A7.

 

Bitte klicken sie, um diese PDF zu laden und ausdrucken zu können.

 

In der Variante 1 B könnten Sie das memo..-Spiel aus jeweils einer Bild-Karte und einer Wörter-Karte bilden. - Nun führt kein Weg daran vorbei, dass sich Ihr Kind auch mit den Wörtern befasst ...

 

 

 

Tipp, Variante 1 C (memo-Spiel)

 

Und wenn sich Ihr Kind auch bei dieser Art von memo..-Spiel noch unterfordert fühlen sollte, dann fragen Sie nach, ob Sie den Schwierigkeitsgrad nochmals erhöhen dürfen.

 

Sie könnten die Spiele-Varianten 1 A und 1 B kombinieren, also je zwei Bilder-Karten plus die dazu gehörende Wörter-Karten. So müssen dann nicht nur zwei, sondern drei identische Karten gefunden werden.

 

Auf diese Weise haben Sie sich ein ganz neues Spiel zusammengestellt. Es könnte die Bezeichnung 'memotri' bekommen. (Dieser Begriff ist noch nicht geschützt ...)

 

 

 

 

Tipp, Variante 1 D (memo-Spiel)

 

Falls Ihnen oder Ihrem Kind die 39 Bilder-Motive nicht ausreichen sollten ... mit der memoCARD-Voll-Version ist das Problem schnell gelöst: Es stehen Ihnen aktuell (Juli 2009) bereits mehrere Hundert solcher Bilder-Karten zur Verfügung. Darunter befinden sich auch Bilder, die typischerweise nicht zum aktiven Sprachschatz eines 6- bis 7-jährigen Kindes gehören, zum Beispiel 'Kabelrolle', 'Mittellinie', Eisenschraube', 'Haarteil', 'Aluminiumkoffer', 'Bilderrahmen', 'Erbsenschote', 'Klingelknopf', ...

 

   

 

  

 

Aspekt 'Lernen mit Spaß':

Kinder / Jugendliche haben Spaß am Sammeln, zum Beispiel von Sammel-Karten. Deshalb könnten Sie Ihrem Kind jede Wochen etwa 10 bis 20 Bildkarten zum Sammeln schenken ...

 

Auf 'Lernkartei-Sprachen' finden Sie die Bilder-Karten: Auf den Vorderseiten nur mit den Bildern, auf den Rückseiten mit den Bildern und den deutschen Begriffen (Unterpunkt: 'Deutsch als Fremdsprache' - auch wenn es sich bei der vorgeschlagenen Verwendung um 'Deutsch als Muttersprache' handelt.)

 

Übrigens: Falls einzelne Karten verloren gehen sollten, ... mit memoCARD ist das Problem schnell gelöst; einfach die betreffenden Karten neu ausdrucken. - Blanko-MemoCard-Bögen

 

 

 

*  *  *

 

 

Tipp, Variante 2,

wie Sie das Lesen-Lernen Ihres Kindes - einfach so nebenbei - fördern könnten: (Buchstabiertafel)

 

Könnte es Ihrem Kind am Ende der ersten / in der zweiten Klasse Spaß machen, schon mehr zu können / mehr zu wissen als mancher Erwachsener? - Dann üben Sie doch mit ihm die 32 Kennwörter der 'Deutsche Buchstabiertafel' ein, zum Beispiel:

 

Bitte gehen Sie mit dem Mauszeiger über die Karten.

 

          

 

          

 

 

 

Nutzen Sie hierfür die Serie 'Buchstabiertafel_P'. (Das geht auch mit der kostenfreien Prüf-Version von memoCARD.)

 

 

 

 

Entweder

  • ... drucken Sie mit Hilfe der Software memoCARD die 32 MemoCards auf leichtem Karton, oder

  • ... übernehmen Sie die 32 Karten in die virtuelle Lernbox von memoCARD; die virtuelle Lernbox ist ein Programm-Bestandteil von memoCARD.

Beides funktioniert auch mit den kostenfreien Prüf-Version von memoCARD.

 

 

 

 

 

 

 

Tipp, Variante 3,

wie Sie das Lesen-Lernen Ihres Kindes - einfach so nebenbei - fördern könnten: (Daumenkino)

 

Sofern Sie über die memoCARD-Voll-Version verfügen, können Sie Ihrem Kind zwei Daumenkinos präsentieren. Beim Daumenkino 'nämlich' werden die Wörter der Reihe nach ergänzt; beim Daumenkino 'Nord-Ost-Süd-West' werden die Buchstaben der Reihe nach ergänzt werden, bis dass die 'Eselsbrücke' komplett lesbar ist:

 

     

 

Vielleicht mögen Sie mit Ihrem Kind gemeinsam weitere Daumenkinos erstellen ..

 

 

 

 

Tipp, Variante 4,

wie Sie das Lesen-Lernen Ihres Kindes - einfach so nebenbei - fördern könnten: (Bilder erraten)

 

Es handelt sich um ein Spiel mit aus 20 Karten-Paaren. Das Kind sieht auf den Vorderseiten jeweils nur den Teil eines komplettes Bildes und soll daraus auf dessen Bedeutung schließen soll. Auf der Kartenrückseite sind das komplette Bild zu sehen und der betreffenden Begriff zu lesen. - Die Bildausschnitte haben unterschiedliche Formen, zum Beispiel die Form eines Drachens, eines Sterns. eines Herzens, ... - Die Kartensammlung wurde von Herrn Gerd Lienemann, einem pensionierten Lehrer, erstellt. (Danke an ihn - auch an dieser Stelle - für diese schöne Idee und sein Engagement!)

 

Bitte gehen Sie mit dem Mauszeiger über die Karten.

 

        

 

 

 

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Sofern Ihnen diese Ideen gefallen, dann laden Sie doch zunächst die kostenfreie Prüf-Version von memoCARD auf Ihren PC und spielen Sie selbst ein wenig damit herum (Download-Infos).

 

Die Lizenz zur Lite-Version von memoCARD können Sie für nur 19,00 EUR erwerben; die Voll-Version kostet 98,00 EUR. - Bitte beachten Sie auch das umfassende und Preis reduzierte StarterSet (nur 123,34 EUR).

 

zwei wichtige Links: Funktionsübersicht / Lizenzpreise

 

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In der nächsten Ausgabe lesen Sie den Lerntipp zur Fragestellung:

 

Wie könnte ich meine Englisch-Kenntnisse (inklusive Aussprache)

in besonders wirkungsvoller Art auffrischen und ausbauen?

 

Übersicht zu sämtlichen LernTipps dieser Serie

 

Da alle Lerntipps dieser Serie jeweils allgemein gültige Kernaussagen beinhalten, wird die Reihenfolge dieser Tipps bewusst gemischt:

- Die Lerntipps für Sie selbst können Sie auch auf Kinder übertragen.

- Die Lerntipps für Kinder können Sie auch auch sich selbst übertragen.

 

 

 

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