Lernkarten / Lernkartei
(Lernbox) nach
Sebastian Leitner: Einwände und Argumente
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DiaShow-Funktion
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Die fünf häufigsten Einwände (und passende Erwiderungen)
Ich verwende Lernkarten / MemoCards für mich selbst (erst) seit etwa 25 Jahren, nachdem ich mich als Trainer in der Erwachsenen-Weiterbildung selbstständig gemacht hatte. Damals war ich 35 Jahre alt. Leider hatte ich dieses einfach geniale / genial einfache Lernhilfsmittel nicht schon viel früher kennen gelernt: weder in der Schule, noch in der Ausbildung, noch im Studium, noch als hauptberuflicher Ausbilder / Trainer in drei Großunternehmen!
Nach meiner Erfahrung mit Lernenden und mit Bildungs-Profis werden die Einwände in erster Linie von denjenigen Personen vorgetragen,
Einwand 1 (gegen Lernkarten allgemein):
"Mir sind meine üblichen Aufzeichnungen / Seminar-Mitschriften zum Wiederholungs-Lernen lieber, weil sie mir eher den Gesamtzusammenhang des Lerninhalts vermitteln."
Erwiderung:
Das Eine schließt das Andere nicht aus!
Obwohl es durchaus auch möglich ist, durch Lernkarten / MemoCards einen größeren Zusammenhang abzufragen bzw. darzustellen, liegt der Hauptnutzen von Lernkarten / MemoCards darin, den in kleinere Einheiten aufgeteilten Lerninhalt einzeln wiederholend lernen und prüfen zu können. Das ermöglicht die Einteilung in 'erinnerbar / gewusst' und 'noch nicht erinnerbar / noch nicht gewusst'.
Weitere Wiederholungen beschränken sich dann prinzipiell nur auf die Lerninhalte, die zunächst noch nicht beherrscht wurden / noch nicht erinnert werden konnten.
Sowohl in Prüfungen als auch im Alltagsleben ist es erforderlich, auch viele Einzelfragen richtig beantworten zu können ...
Einwand 2 (gegen Lernkarten allgemein):
"Mir ist die Arbeit, Lernkarten / MemoCards zu schreiben, viel zu aufwändig; ich fange lieber gleich mit dem 'richtigen' Lernen an."
Erwiderung:
Auch das Erarbeiten geeigneter Fragen und Antworten ist ein effizienter Lernprozess!
Allerdings ist die Erstellung guter Frage- / Antworttexte tatsächlich zeitaufwändig; das ist jedoch eine Investition, die beim späteren Wiederholungs-Lernen zu erheblichen Zeit- und Energie-Einsparungen führt.
Ich empfehle, Lernkarten-Texte in Lern-Arbeitsgemeinschaften zu erstellen. Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass auf jeden Beteiligte nur ein Bruchteil der Gesamtarbeit entfällt, aber anschließend jeder Beteiligte den Nutzen aus einer kompletten Lernkarten- / MemoCard-Sammlung ziehen kann. (Die Software memoCARD ermöglicht das mehrfache Ausdrucken der erstellten Texte auf ganz einfache Art.)
Sofern fertige Lernkarten-Sammlungen für den betreffenden Lerninhalt (kommerziell) angeboten werden, ist es wahrscheinlich lern-ökonomischer, diese fertigen Sammlungen zu erwerben: Die eingesparte Zeit für die ansonsten erforderliche Erarbeitung entsprechender Frage- / Antworten ist im Normalfall deutlich höher zu bewerten als der Lernnutzen aus der Selbst-Erstellung und als die Kosten für den Erwerb der fertiger Lernkarten- / MemoCard-Sammlungen . - Für Kinder und jugendliche Schüler empfehle ich jedoch, die Lernkarten selbst erstellen zu lassen!
Einwand 3 (gegen Lernkarten allgemein):
"Das häufige Durcharbeiten von Lern-Inhalten mit Hilfe von MemoCards / Lernkarten ist genau so stupid wie 'normales Einhämmern'!"
Erwiderung, Teil A:
Das Prinzip der Lernkarten / MemoCards besteht darin,
dass Sie sich mit Fragen(!) zum
Lerninhalt auseinander setzen und prüfen, inwieweit Sie die Antworten hierzu
bereits wiedergeben können. Das ist eher 'Heraus-Holen' als 'Hinein-Hämmern'! Sofern Sie Lernkarten / MemoCards in Verbindung mit der Lernkartei ('Lernbox', 'Lern-Maschine' / MemoBox) nach Sebastian LEITNER verwenden, wiederholen Sie die für Sie persönlich 'einfachen' (also die jeweils gewussten) Lern-Inhalte maximal nur fünf Mal, und zwar in immer größer werdenden zeitlichen Abständen. So vergewissern Sie sich (durch Abfragen!), dass Sie den Lern-Stoff auch nach größeren Abständen (das letzte Mal u. U. nach drei bis sechs Monaten) noch immer beherrschen. Alle fünf damit verbundenen (u. U. auch nur unbewussten) Lernerfolgs-Erlebnisse stellen aus lernpsychologischer Sicht 'positive Verstärkungen' dar ("Ich hab's gewusst."): Das ist eine sehr gute Voraussetzung für langfristige Lernerfolge.
In dem Moment, in dem Sie bestimmte Lern-Inhalte nicht erinnern können, nehmen Sie - wegen des grundlegenden Systems der Lernkarten / MemoCards (Selbst-Kontrolle plus Aufteilung in kleine 'Lern-Häppchen') - jetzt genau wahr,
Manchmal reicht allein schon die in diesem Moment
bewusste Wahrnehmung dieses 'schwierigen' Lern-Inhaltes aus, um auch ihn künftig
zuverlässig erinnern zu können.
'Gedächtnis' kommt übrigens von 'gedacht';
'kreatives Lern-Denken' ist eine sehr erfolgreiche Lern- /
Einprägungs-Methode, siehe meine speziellen Aussagen zu
Gedächtnistraining.
Einwand 4 (gegen reale Lernkarten):
"Auf Kartonpapier ausgedruckte Lernkarten / MemoCards sind in Zeiten von PC, Internet und Pocket-PC ein antiquiertes Lernhilfsmittel."
Erwiderung, Teil A:
Obwohl auf Kartonpapier ausgedruckte Lernkarten / MemoCards heutzutage als technisch antiquiert angesehen werden könnten, haben sie nach wie vor ihre Berechtigung - genauso wie die realen Tageszeitungen, Zeitschriften und Bücher, die im technischen Wettbewerb zu online-Zeitungen und -Magazinen sowie zu eBooks stehen und bestehen! (Es gab noch nie so viele 'richtige' Zeitschriften wie heute.)
Es gibt viele Lernende, die ohnehin intensiv am PC arbeiten (müssen) bzw. lernen; für sie ist es eine angenehme Abwechselung, mit einem ganz einfachen, realen Hilfsmittel wiederholend lernen zu können.
Ein Päckchen Lernkarten / MemoCards kann man immer und überall bei sich haben: in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Wartezimmer, auf der Wohnzimmer-Couch, ... - Lernkarten / MemoCards sind sofort nutzbar. (Bevor das Notebook hochgefahren ist, haben Sie bereits die ersten Lernkarten / MemoCards wiederholend bearbeitet ...)
Übrigens: Trotz umfassender Digitaltechnik weit und breit gibt es einen Boom für Foto-Bücher (Quelle: SPIEGEL-online).
Erwiderung, Teil B:
In die Software memoCARD ist eine 'virtuelle Lernbox' integriert, die vermutlich keine Wünsche offen lässt; schauen Sie sich doch mal die zahlreichen Screenshots an!
Fazit: Sie haben also eine breite Wahlmöglichkeit: entweder oder bzw. sowohl als auch ;-)
Einwand 5 (gegen PC-erstellte Lernkarten):
"Es ist sinnvoller, MemoCards / Lernkarten handschriftlich zu erstellen, anstatt hierfür ein PC-Programm (memoCARD) zu nutzen: handschriftliche Erstellung steigert den Lernerfolg."
Erwiderung:
Handgeschriebene Lernkarten zu verwenden, ist auf jeden Fall sinnvoller, als auf dieses genial einfache Lernhilfsmittel komplett zu verzichten! - Der zusätzliche Nutzen der Handschriftlichkeit darf aber auch nicht überschätzt werden! Außerdem: Im Falle eines Verlustes
Ihrer Lernkarten / MemoCards drucken Sie Ihre in der Software gespeicherten
Frage- / Antwort-Texte komfortabel und schnell wieder neu aus. (Gleiches
gilt, wenn Ihre Lernkarten / MemoCards schmuddelig geworden sind oder
Sie - nach inzwischen erforderlich gewordenen Korrekturen / Ergänzungen -
wieder einen übersichtlichen Ausdruck nutzen wollen.)
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Nutzen der Software memoCARD Druckvarianten bei memoCARD
Detail-Infos zur Lernkartei (Lernbox) nach LEITNER
Sofern Ihnen memoCARD gefällt, fordern
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